Rekuperationsrate

Die Rekuperationsrate beschreibt den Anteil an Antriebsenergie, welcher im Betrieb durch Rekuperation wieder in die Batterie zurückgeflossen ist. Rein energetisch ist dieser Wert ohne jegliche Aussagekraft. Der Wert kann eher dazu verwendet werden, um Energieverbräuche einzusortieren. Bei einer rein elektrischen Bremse eines Fahrzeugs sagt eine sehr geringe Rekuperationsrate aus, dass das Fahrzeug vorwiegend ausrollend gestoppt wurde und eine vergleichsweise flache Topografie vorliegen muss. Eine hohe Rekuperationsrate deutet darauf hin, dass sehr viele elektrische Bremsvorgänge durchgeführt wurden oder eine bergige Topografie vorliegt.

Einordnung der Kennzahl

Die Rekuperationsrate wird in Prozent angegeben und stellt das Verhältnis zwischen zurückgewonnener und zuvor verbrauchter Energie dar. Sie ist keine Effizienzkennzahl im technischen Sinne, sondern eine Hilfsgröße zur Interpretation des Fahrprofils – ähnlich wie Durchschnittsverbrauch oder Bremsverhalten.

Einflussfaktoren

Fahrstil, Topografie, Fahrzeuggewicht und die gewählte Rekuperationsstufe beeinflussen den Wert maßgeblich. Wer vorausschauend fährt und häufig ausrollen lässt, erreicht meist niedrigere Rekuperationsraten als Personen, die oft stark bremsen oder in bergigem Gelände unterwegs sind.

Nutzen in der Praxis

Die Rekuperationsrate liefert Hinweise darauf, wie stark ein Fahrzeug im täglichen Betrieb Energie zurückgewinnt. In Kombination mit anderen Telematikdaten kann sie für Flottenbetreiber oder Fahrzeugentwickler eine wichtige Rolle bei der Optimierung von Fahrstrategien und Reichweitenprognosen spielen.

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