Nachtladung / Depotladung
Im Gegensatz zum Gelegenheitslader wird der Nacht- bzw. Depotlader ausschließlich im Fahrzeugdepot nachgeladen. Hierbei werden beim Depotlader alle im Depot anfallenden Wartezeiten als mögliche Ladezeit in Betracht gezogen. Der Nachtlader verzichtet im Gegensatz zum Depotlader auf mögliche Pausen zur Nachladung am Tag und nutzt somit nur die Nacht-Ladung des Fahrzeugs. Hierdurch kann ein Betrieb des Elektrofahrzeugs gleichwertig zu dem mit einem Dieselfahrzeug realisiert werden. Allerdings eignen sich aufgrund der begrenzten Akkukapazität keine extrem langen Tagesumläufe als reiner Nachtlader.
Depotladung im Detail
Bei der Depotladung werden alle Aufenthaltszeiten des Fahrzeugs im Betriebshof genutzt, um den Akku nach- oder vollständig aufzuladen Die Fahrzeuge verlassen das Depot am Morgen meist mit voller Batterie und kehren nach ihren Fahrten zum Laden zurück. Diese Methode reduziert den Bedarf an Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum und vereinfacht die Wartung.
Vorteile und Herausforderungen
Depot- und Nachtladung ermöglichen eine klare Trennung von Lade- und Einsatzzeit und erlauben einen einfachen Betrieb mit planbaren Ladezyklen. Die Herausforderung liegt in der Akkugröße: Sie muss ausreichend Kapazität bieten, um den kompletten Tagesumlauf außerhalb des Depots abzudecken – was das Fahrzeug schwerer und teurer machen kann.
Relevanz für den ÖPNV und Flottenbetrieb
Für viele kommunale Verkehrsbetriebe stellt die Depotladung den Einstieg in die Elektromobilität dar. Sie ist besonders geeignet für Buslinien mit gleichbleibenden Umläufen und festen Depotstandorten. Reine Nachtladung bietet maximale Ruhezeiten für das Stromnetz, erfordert jedoch ein gutes Energiemanagement, um Engpässe zu vermeiden.
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