Energiebilanzierung

Für die Simulation eines batterieelektrischen Fahrzeugs im Flottenbetrieb ist es zwingend notwendig, den Verbrauch des Fahrzeugs für das jeweilige Einsatzszenario zu ermitteln und eine Bilanz der Energie aufzustellen, welche über den Tag aus der Batterie entnommen und in die Batterie geladen wird. Auf Basis der Energiebilanzierung können Optimierungen durchgeführt werden, um das Fahrzeug auf seinen Einsatzzweck zu optimieren. Hierzu zählen die notwendige Batteriekapazität, wenn ein Fahrzeug neu angeschafft werden soll, und die Position und Leistung der einzelnen Ladepunkte. Am Ende der Optimierung kann eine Aussage über die Realisierbarkeit einer möglichen Elektrifizierung der Flotte getroffen werden.

Ziel der Energiebilanzierung

Ziel ist es, eine realistische Einschätzung über Energieverbrauch, Ladezyklen und Netzlasten zu erhalten. Diese Daten bilden die Grundlage für Entscheidungen zur Auslegung von Batteriegröße, Ladeinfrastruktur und Betriebsstrategien. So lassen sich teure Über- oder Fehlplanungen vermeiden.

Typische Einflussfaktoren

Relevante Faktoren sind Streckenprofil, Verkehrsaufkommen, Pausenzeiten, Außentemperatur, Fahrverhalten und Fahrzeuglast. Besonders im ÖPNV oder bei Logistikflotten mit wiederkehrenden Touren können präzise Modelle zur Energiebilanz erhebliche Effizienzgewinne ermöglichen und Kosten einsparen.

Einsatz in der Praxis

Moderne Tools ermöglichen die automatisierte Erhebung und Auswertung von Fahrzeugdaten. In Verbindung mit Energiepreismodellen und Ladeplänen lassen sich so sowohl ökologische als auch ökonomische Optimierungen realisieren – etwa durch Lastmanagement, gezielte Gelegenheitsladungen oder intelligente Ladepunktverteilung.

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