Antriebswirkungsgrad
Der Antriebswirkungsgrad beschreibt den Gesamtwirkungsgrad des Antriebssystems von der Batterie bis zum Rad. Kinematische Leistungsverluste werden hierbei nicht mit einbezogen, da diese rein auf dem Bewegungsprofil des Fahrzeugs und der Topografie basieren.
Bedeutung des Antriebswirkungsgrads in der Elektromobilität
Der Antriebswirkungsgrad gibt an, wie effizient die im Akku gespeicherte elektrische Energie in tatsächliche Bewegung umgesetzt wird. Dabei werden alle relevanten Komponenten des Antriebsstrangs betrachtet – vom Wechselrichter über den Elektromotor bis hin zum Getriebe und den Rädern.
Vergleich zu Verbrennungsmotoren
Elektrofahrzeuge erreichen hier Werte von bis zu 85 %, während Verbrennungsmotoren oft nur auf 25–30 % kommen. Der Grund: Elektromotoren arbeiten mit deutlich weniger Energieverlusten. Insbesondere beim Beschleunigen oder im Stadtverkehr können E-Antriebe ihre Vorteile voll ausspielen – auch durch Rekuperation, die einen Teil der Bremsenergie zurück in die Batterie speist.
Einflussfaktoren
Der tatsächliche Antriebswirkungsgrad hängt von vielen Faktoren ab: Temperatur, Fahrverhalten, Geschwindigkeit, Last, Qualität der Komponenten und nicht zuletzt vom Zusammenspiel aller Systeme. In der Entwicklung von Elektrofahrzeugen gehört die Optimierung des Gesamtwirkungsgrads zu den zentralen Stellschrauben für Reichweite und Effizienz.
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