Nettokapazität

Hiermit wird die im Fahrzeug verbaute, nutzbare Kapazität der Batterie bezeichnet. Da Hersteller unterschiedliche minimale Batterieladezustände (SOC) der Nennkapazität in ihren Fahrzeugen zulassen, welche über das BMS programmiert werden, beschreibt die Nettokapazität die tatsächlich aus der Batterie entnehmbare und zum Betrieb des Fahrzeugs verfügbare Energiemenge.

Unterschied zur Bruttokapazität

Während die Bruttokapazität die gesamte im Akku gespeicherte Energiemenge angibt – also inklusive der Sicherheitsreserven – bezieht sich die Nettokapazität nur auf den nutzbaren Anteil. Diese Reservebereiche verhindern Überladung und Tiefentladung und schützen so die Lebensdauer der Zellen.

Warum ist die Nettokapazität wichtig?

Die Nettokapazität entscheidet darüber, wie weit ein Fahrzeug tatsächlich fahren kann. Sie ist daher ein zentraler Wert für Reichweitenangaben und Ladeplanung. Hersteller kommunizieren jedoch häufig nur die Bruttokapazität – was bei Fahrzeugvergleichen zu Verwirrung führen kann.

Einflussfaktoren

Wie viel Nettokapazität zur Verfügung steht, hängt unter anderem von der Zellchemie, dem Alter der Batterie und der Konfiguration des Batteriemanagementsystems ab. In der Praxis liegt die nutzbare Kapazität meist bei 85–95 % der Bruttokapazität.

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